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Neuer Liner zur postoperativen Kompressionstherapie

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Neuer Liner zur postoperativen Kompressionstherapie

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Bearbeiter:
Franziska Emmrich

Erfahrungen aus vorangegangenen Jahren haben gezeigt, dass sich Silikonliner besonders gut zur Behandlung von postoperativen Stümpfen eignen und gute Ergebnisse erzielen. Die derzeit eingesetzten Silikonliner zur postoperativen Behandlung entsprechen in der Qualifikation von Material, Form und Kompression allerdings prothetisch eingesetzter Silikonliner. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, jene Faktoren zu erfassen die Einfluss auf die Kompression haben. Das Material soll hinsichtlich seiner Tauglichkeit untersucht werden. Abschließend soll ein neuer Liner entwickelt werden, welcher einen optimalen physiologischen Kompressionsverlauf auf den postoperativen Stumpf ausübt. Bestimmung der Form und des Wandstärkenverlaufs sind wesentliche Teilschritte. Die Kontrolle der Kompression soll mithilfe eines eigenen Ablesesystems direkt am Liner erfolgen.


Literaturrecherchen und Anwendungsbeobachtungen dienten zur Charakterisierung des Liners. Ein analysierter Ansatz zur Berechnung der Kompression half die Wandstärke zu bestimmen. Mithilfe der Erfassung der Materialeigenschaften, der Entwicklung der äußeren Form und gezielten Experimenten zur Kompression, konnte ein neuer Liner entstehen.


Die erworbenen Materialeigenschaften bestätigen die Eignung des Silikons als postoperativer Liner. Die neu entwickelte Form erweist sich sowohl für Unterschenkel- als auch für Oberschenkelamputierte als geeignet. Laut Erfahrungen treten zylindrische und birnenförmige Formen am Häufigsten an postoperativen Stümpfen auf. Aufbauend auf Literatur und Kenntnissen wird angenommen, dass 20 mmHg der optimalste Kompressionsdruck ist, um die Wundheilung zu fördern und einen maximalen Nutzerkreis zu versorgen. Mithilfe von Form und Wandstärkenverlauf konnten Prototypen gefertigt werden, um weitere Versuche zur Verifizierung der neuen Liner durchzuführen.


Aus der Arbeit geht heraus, dass bei bekannter Stumpfform der Kompressionsdruck prognostiziert werden kann. Zudem konnte gezeigt werden, dass auch bei extremeren Formen der Kompressionsverlauf eingehalten werden kann. Die resultierenden Liner weisen eine sehr dünne Wandstärke auf. Aus diesem Grund sind sie schwer zu handhaben. Beschichtungen oder andere Verstärkungen verändern die Kompression und sind nicht einsetzbar. Die Machbarkeit des Kompressionsablesesystems konnte nicht bestätigt werden.


Neuer Liner zur postoperativen Kompressionstherapie

Recently gained experiences have shown that silicone liner are best suitable for the treatment of post surgery stumps and therefore lead to good therapeutically results. However, currently used silicone liners for the post surgery treatment comply in conditions of material, shape and compression with prosthetic used liners. This thesis follows the goal of determining all required criteria which have impact on the compression. The material needs to be investigated in terms of suitability. Finally, a new liner should be developed which carries out an ideal physiological compression progress to the post surgery stump. Partial steps to achieve this development are the determination of the shape and the thickness of the liner. The monitoring of the compression should be realized with an integrated readout system.


Literature research and underwriting studies were used to characterize the liner. An analytic approach to calculate the compression helped to define the thickness of the liner. By means of detecting the material properties, designing the shape and specific compression experiments a new liner was created.


The gained material properties confirm the suitability of the silicone as material used for the liner. Furthermore, the new designed shape suits either lower leg amputees or thigh amputees. According to the experiences cylindrical and pear shaped profiles are most common. Based on the literature and the knowledge it is assumed that 20 mmHg is the ideal compression pressure to enhance the wound healing and to serve a maximum target group. With the help of the shape and the thickness prototypes are produced to perform further experiments to verify the new liner.


This thesis carries out that from known stumps the compression pressure can be predicted. Furthermore, it is shown that also for extreme shapes the compression is met. The resulting liners are very thin. For this reason they are difficult to handle. Coating or other enhancement change the compression and are therefore not applicable. The feasibility of monitoring the compression by a readout system could not be confirmed.

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