TU Berlin

Kommunikationsanbahnung

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Entwicklung eines Verfahrens zur Kommunikationsanbahnung für einen Schwerstbehinderten

Betreuer: Dr.-Ing. W. Roßdeutscher

Bearbeiter:
Florian Ripper
Lukas Scholz

Das Thema dieser Projektarbeit ist die Entwicklung eines Hilfsmittels für einen Patienten mit schweren neurologischen Schäden. Aufgrund seines Zustands verfügt er über keine Möglichkeit zur Kommunikation. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Projektarbeit ein Hilfsmittel geschaffen, dass dazu dient, seine motorischen und sensorischen Fähigkeiten zu fördern und somit langfristig eine Kommunikation
anzubahnen. Im Vorfeld wurde der Patient einer Reihe von Untersuchungen unterzogen, deren Zweck die Einschätzung seines Bewusstseinszustandes sowie seiner Motorik und Sensorik.
Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde eine vielversprechende Möglichkeit zur Interaktion mit dem Patienten entdeckt: Der Patient scheint in der Lage zu sein, auf Aufforderung willkürlich Druck mit der linken Hand auszuüben.
Basierend auf dieser Entdeckung erfolgte die Entwicklung des MusiKom, eines Gerätes zum Abspielen von Musik, mit dem der Patient über einen ergonomisch angepassten Handschalter in verschiedenen Trainingsmodi interagieren kann. Zur Umsetzung der erforderlichen Funktionen erfolgt über einen Raspberry Pi mit einem darauf laufenden Python-Skript auf einer eigens für diesen Zweck entworfenen Platine.
In der abschließenden Erprobung des MusiKom hat sich gezeigt, dass er trotz bestehendem Verbesserungspotential eine sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen therapeutischen Behandlungsansätzen darstellen kann.

Development of a procedure for the initiation of communication for a severely handicapped

The subject of this project is the development of a tool for supporting a patient with severe neurological damage. Because of his condition, he has no means of communication. Therefore a tool was created that serves to promote his motor and sensory abilites to enable communication in the long term. Beforehand the patient underwent a series of examinations to estimate the condition of his motor and sensory functions. During these examinations, a promising possibility for interacting with the patient was discovered: The patient seems to be able to exert pressure with his left hand on request. Based on this discovery, the MusiKom, a device for playing music that enables interaction with the patient in different training modes via an ergonomically customized handheld switch, was developed. The necessary functions are realized by running a Phython script on a Raspberry Pi which is located on board specifically designed for this purpose.

During the final testing of the MusiKom, it has been shown that, despite existing potential for improvements, it can represent a useful addition to the existing therapeutic treatment approaches.

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