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TU Berlin

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Entwicklung eines rollkugelbasierten Maus-Simulators mit Fußbedienung

Betreuer: Dr.-Ing. Wolfram Roßdeutscher

Bearbeiter:
Franziska Emmrich
Sylvia Reinartz
Vanja Zuber

Einführung
Die Nutzung eines PCs eröffnet dem Bediener ein großes Feld der Kommunikation, der Informationsbeschaffung und der Steuerung seines Umfeldes. Dabei erfordert die Benutzung eines PCs sowohl Eingaben über eine Tastatur, als auch über eine Maus. Während eine Tastatur durch entsprechende Software ersetzt werden kann, ist die Steuerung eines Cursors nicht zu ersetzten, möchte oder muss man auf den Einsatz einer Sprachsteuerung verzichten. Bei Menschen mit Behinderungen der oberen Extremitäten, aber ausreichender Motorik und Sensibilität der unteren Extremitäten ist hierzu eine Fußsteuerung möglich.
Material und Methode
Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung einer solchen Fußmaus, die für einen möglichst großen Nutzerkreis anwendbar ist. Die nach Pahl/Beitz durchgeführte Konzeptphase führte zu drei Konzepten, die anschließend mit einfachen Mitteln
und Fertigprodukten realisiert wurden.
Ergebnis
Als Ergebnis stehen drei funktionsfähige Muster zur Verfügung, die eine Cursorbewegung mittels Trackball, optischer Maus oder Joystick und ein Mausklicken mittels Tastern oder einer Wippe ermöglichen. Einer durchgeführten FMECA folgend, ist bei weiterer Verbesserung die Verwendung stabilerer Bauteile anzuraten. Außerdem können anstelle der eingebauten Fertigprodukte einzelne Module verwendet werden.Jedes der Konzepte erfüllt die anatomischen und ergonomischen Bedingungen um für verschiedenste Nutzerkreise eingesetzt zu werden. Einen besonders großen Nutzerkreis schließt der Joystick ein. Der Trackball eignet sich für motorische Störungen und die optische Maus bietet eine perfekte Assoziation zur herkömmlichen Handmaus.
Diskussion
Auch wenn die Muster hinsichtlich ihrer Konstruktion und dem Material noch viel Verbesserungspotential haben, können Sie in Zukunft eine vernünftige Alternative zur Handmaus darstellen. Der Markt bietet bereits ähnliche
Produkte. Die in dieser Arbeit realisierten Konzepte sind daher speziell für einen möglichst großen Nutzerkreis entwickelt worden. Es werden minimale ergonomische Bewegungsmuster abverlangt, wodurch Menschen mit großem
Handicap ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden kann.

Development of a trackball based mouse simulator with foot operation
Introduction
For the operator the use of a computer opens a big field of communication, search of information and the control of his environment. The use of a computer requires inputs over a keyboard, as well as through a mouse. While a keyboard can be substituted by software, the control of a cursor can’t be replaced, as long as you would like to or have to renounce the application of a linguistic control. For people with impediments of the upper extremities, but sufficient motor activity and sensitivity of the lower extremities a foot control is an option.
Methods The aim of this paper was the development of such a foot mouse which is applicable for a very big user's circle. The draft phase carried out to Pahl/Beitz led to three concepts which were realised afterwards with easy means and ready products.
Results
As results three functioning concepts which allow a cursor movement by means of track ball, optical mouse or joystick and a mouse click by means of tracers or a seesaw are available. After carrying out an FMECA, the use of more stable
components is recommended. Moreover, single modules can be utilized instead of built-in ready products. Each of the concepts fulfills the anatomical and ergonomic conditions for the various target groups. Especially, the joystick encloses a big user's circle. The track ball is suited for motor disturbances and the optical mouse offers a perfect association to the traditional hand mouse.
Conclusion
Even if the models still have a lot of improvement potential concerning their construction and their materials, in the future they could be a reasonable alternative to the hand mouse. The market already offers similar products, hence, the drafts realised in this paper have been developed especially for a very big user's circle. Minimum ergonomic movements are demanded by which people with big handicaps are capable in recapturing a piece of quality of life.

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