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Entwicklung eines Konzeptes zur Messung von Parametern zur Beurteilung eines dynamischen Rollstuhls

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Entwicklung eines Konzeptes zur Messung von Parametern zur Beurteilung eines dynamischen Rollstuhls

Betreuer: Dr.-Ing. Wolfram Roßdeutscher

Bearbeiter:
Mareike Okrafka
Jennifer Kleinhans
Etienne Stockhausen

Menschen, mit einer durch eine Zerebralparese eingeschränkten Gehfähigkeit, werden nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft mit Rollstühlen und angepassten Sitzschalen versorgt. Diese Sitzschalen sind meist statisch, d.h. die Bewegung des Körpers wird während einer auftretenden Spastik verhindert. Dynamische Sitzschalen verfolgen, ähnlich wie statische Sitzschalen, das Ziel, den Körper einer Person mit Zerebralparese in einer anatomisch günstigen, sitzenden Position zu halten. Gleichzeitig soll allerdings die Extension von Hüft- und Kniegelenken während dyskinetischer Bewegungen ermöglicht werden. Die auf eine dynamische Sitzschale wirkenden Kräfte werden somit in dynamische Extensionsbewegungen überführt.

Es ist anzunehmen, dass die in dynamischen Sitzschalen auftretenden Kräfte sich von den Kräften in statischen Sitzschalen (oder dynamischen Sitzschalen, wenn diese durch Betätigung eines Feststellmechanismus in den statischen Modus versetzt werden) unterscheiden. In dieser Arbeit wurde ein Konzept zur Messung der während einer dyskinetischen Extensionsbewegung auf den Körper eines Menschen mit Zerebralparese wirkenden Kräfte entwickelt.

Mit dem entwickelten und gefertigten Gurtkraftmesser können die auftretenden Kräfte an dem Beckengurt einer Sitzschale quantifiziert werden. So wird der Vergleich dynamischer und statischer Sitzschalen anhand der durch den Beckengurt auf die sitzende Person übertragenen Kräfte möglich.

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