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sentha - Seniorengerechte Technik im häuslichen Alltag

(Technik im Haushalt zur Unterstützung der selbständigen Lebensführung älterer Menschen)

Teilprojekt E – Unterstützende Funktionen und Sicherheitstechnik

Partner/Auftraggeber:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
www.dfg.de

Zeitraum:

Bearbeiter: Dr.-Ing. Wolfram Roßdeutscher

Mitarbeiter: cand. ing. Thomas Neumann, cand. ing. Jöran Bonetzky

Volumen: 204.000 € bis 9/2000

Arbeitsschwerpunkte

  • Untersuchung der zu kompensierenden Funktionsdefizite,
  • Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten dieser Funktionsdefizite,
  • Untersuchung von Lösungsansätzen,
  • Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte,
  • Entwicklung ausgewählter universeller Hilfsmittelmodule.

Untersuchung der zu kompensierenden Funktionsdefizite

Die zu kompensierenden Funktionsdefizite älterer Menschen werden im Hinblick auf eine selbständige Lebensführung im Haushalt untersucht. Die Untersuchung wird ebenfalls auf junge und ältere körperbehinderte Menschen ausgedehnt, deren Behinderungen sich noch im Anfangsstadium befinden. Bei den Umfragen ist auch zu klären, welche Bedürfnisse, Wünsche und Berührungsängste existieren.

Die Untersuchungen werden eine Dokumentation über

  • die Behinderung,

  • die Funktionen, die zu unterstützen sind,

  • eine Bewertung der Funktionen,

  • die Gerätenutzung,

  • eine Bewertung der Geräte und über

  • potentielle Hilfsmittel zur Benutzung nicht oder bedingt genutzter Geräte

liefern.

Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten der Funktionsdefizite

Aus der Funktions- und Produktbereichsliste werden diejenigen Problembereiche selektiert werden, deren Lösungen allgemeine Fortschritte zur selbständigen Lebensführung beitragen, die breit anwendbar und marktfähig sind. Schwerpunkte der Anwendungsbereiche werden Handhabungshilfen im Wohnbereich bei unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen, Haushaltsgeräte, Kücheneinrichtungen und potentiell gefährliche Hausanschlüsse wie z.B. Gas, Wasser und Elektro, mit Benutzungs- und Erinnerungshilfen sein. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die Einschränkungen der Mobilität und der Kraft, des Seh-, Hör- und Riechvermögens, des Tastsinnes sowie der Kognition. Die einzelnen Anwendungsbereiche und Produkte werden auf die Möglichkeit der Kompensation dieser Funktionsdefizite hin systematisch untersucht.

Untersuchung von Lösungsansätzen

Als Ergebnis der Untersuchungen verspricht man sich eine Liste, die gleichartige Kompensationsmöglichkeiten möglichst vieler Produkte enthält und deren Realisierung somit einen besonders großen Einsatzbereich umfaßt.

Berücksichtigung sicherheitstechnischer Aspekte

Bei der Entwicklung neuer Hilfsmittel wird besonderes Augenmerk auf die Integration von Sicherheitsfunktionen, im Sinne der Anforderungen des Gerätesicherheitsgesetzes, die Erkennung, Anzeige und Korrektur von Bedienfehlern sowie die Alarmgebung und -weiterleitung gelegt. Bei höheren Funktionsdefiziten sind höhere Sicherheitsanforderungen zu stellen.

Entwicklung ausgewählter universeller Hilfsmittelmodule

Lupe

In weiteren Arbeitsschritten werden in Abstimmung mit den anderen Teilprojekten Hilfsmittel- und Funktionsmodule ausgewählt, die dann entwickelt und in technische Produkte für ältere Menschen integriert werden. Es sollen multifunktionsfähige Systemkomponenten entstehen, die eine nachträgliche Nutzeranpassung kostengünstig ermöglichen und die Sinneshilfen wie taktile Hilfen, Seh- und Hörhilfen sowie Hilfen zur Unterstützung der kognitiven Funktionen integrieren.

Links zu anderen sentha-Teilprojekten und zum sentha e.V.

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