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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Sicherheitselemente für knochenverankerte Exoprothesen

Mittelgeber: Otto Bock Wien

Bearbeiter: Sebastian Bunke

Bearbeitungszeitraum: 01.01.05 – 30.09.05

Mittelvolumen: 13.650 €

Zielsetzung:

Die Fixierung von Gliedmaßenprothesen für Amputierte (Exoprothesen) am menschlichen Körper durch konventionelle Schafttechnologien weist aufgrund der unphysiologischen Beanspruchung von Weichteilen und Haut inhärente Nachteile für den Patienten auf. Die Firma Otto Bock prüft die Entwicklung einer Methode zur direkten, steifen Verankerung von Exoprothesen im Knochen. Diese perkutane Verankerungstechnik wird bereits erfolgreich für bestimmte Indikationen, wie die Fixierung von Epithesen in der Gesichtschirurgie, eingesetzt.

Mit der direkten Lasteinleitung von der Prothese in den Knochen sind Risiken einer möglichen Überbeanspruchung des biologischen Gewebes gegeben, sofern unerwartete Situationen wie z.B. Stürze des Patienten auftreten. Inhalt des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines Sicherheitselementes, welches Gefährdungen des Patienten ausschließt. Ausgehend von einer grundlegenden Risikoanalyse wird zunächst ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Dieses ordnet den erfassten Gefährdungen mögliche Maßnahmen zur Risikoreduktion zu. Im Ergebnis entsteht eine gewichtete Listung der Anforderungen an das Sicherheitselement, welche auch denkbare Funktionsintegrationen wie beispielsweise die zusätzliche Erfüllung der Aufgaben eines Drehadapters oder des Fixationselementes zwischen Implantat und Prothese berücksichtigt. Die Lösungssuche für die konstruktive Umsetzung erfolgt systematisch in Form einer methodischen Vorgehensweise.