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TU Berlin

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Persönliches kardiovaskuläres Gesamtrisiko

Lupe

Dieses Projekt wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.    

Lupe

Förderkennzeichen: KF2167910CR4

Ansprechpartner: M. Sc. Tina Karczewski

 

Zeitraum: 17.02.14 - 31.03.17

Kurzfassung der Projektbeschreibung und Zielstellung

Im Ergebnis soll ein kompaktes Screening-Gerät zur Bestimmung des kardiovaskulären Gesamtrisikos vorliegen. Das kompakte, kabellose, transportable und akkubetriebene Gerät soll schnelle und reproduzierbare Messungen ermöglichen, die nicht-invasiv, schmerz- und belastungsfrei erfolgen sollen. Das Gerät soll die Aufnahme von Blutdruckkurven sowie die kabellose Übertragung der Messdaten zur Auswertung an einem PC gestatten. Im Zentrum der Entwicklung stehen die Pulswellenanalyse der aortalen Blutdruckkurve zur Ermittlung der Parameter der arteriellen Gefäßsteifigkeit als Basis für die Interpretation hinsichtlich kardiovaskulärer Risiken. Die Verbindung der gemessenen Parameter der arteriellen Gefäßsteifigkeit mit weiteren bekannten Parametern des kardiovaskulären Risikos, soll das „persönliche kardiovaskuläre Gesamtrisiko“ des Patienten nach Anwendung des Gerätes quantifizieren.

Einführung:

Das statistische Bundesamt für Gesundheit veröffentlichte im Dezember 2012 die neuesten Zahlen über die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Wenn auch rückläufig (-23 % in den letzten 30 Jahren), stehen dabei die Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems an erster Stelle. Die häufigste Krankheit mit Todesfolge war sowohl bei Männern als auch bei Frauen die chronische ischämische Herzkrankheit, welche per Definition unter anderem atherosklerotische Veränderungen der Gefäße beinhaltet (Versteifung der arteriellen Gefäße). Ärzte und medizinische Einrichtungen fragen als Alternative zur konventionellen Blutdruckmessung immer wieder nach einem Messgerät, welches den Zustand des Herz-Kreislauf-Systems nichtinvasiv, möglichst umfassend und genau, kostengünstig und schnell ermittelt. Die Messergebisse sollen dabei der Risikoprävention für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen  dienen  sowie, wenn notwendig, Ausschlag zur Einleitung von individuellen Therapien geben. Eine intuitive, einfache Bedienweise ist dabei genauso wichtig wie die leichte Interpretierbarkeit der Messwerte. Ein Lösungsansatz zur Realisierung dieser Wünsche soll die seit 2007 von der europäischen Hypertoniegesellschaft als Biomarker empfohlene Messung der arteriellen Gefäßsteifigkeit sein. Um aus dieser Messung eine verwertbare Aussage für Arzt und Patient zu erhalten, soll ein Gerät entwickelt werden, welches auf der Grundlage eines Modells aus den anerkannten und zahlreich vorliegenden medizinischen Erkenntnissen zur arteriellen Gefäßsteifigkeit einen quantitativen Parameter für das persönliche  kardiovaskuläre Risiko ableitet und anzeigt. Dabei sollen in dem Modell möglichst viele kardiovaskuläre Risikofaktoren Berücksichtigung finden.

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